Der Traum vom eigenen Textil: Das Private Labeling in der Theorie – Teil 1

Sie haben schon lange diesen einen großen Traum von einer eigenen Modekollektion? Der Traum wird immer realer und kaum vergeht ein Tag, an dem Sie morgens nicht vor Ihrem Kleiderschrank stehen und sich wünschen, Ihr ganz eigenes Textil rauszuziehen und zu tragen. Es wird also nach Feierabend mal wieder Zeit sich schlau zu machen und den fortwährenden Gedankengängen nachzugehen. Dabei stoßen Sie bei der Suche nach geeigneten Textilien und Produktionsmöglichkeiten im World Wide Web, immer wieder auf dieselben Begriffe: Private Labeling und Auftragsproduktion. Doch was genau ist darunter zu verstehen und welches Verfahren ist für Sie das Sinnvollere? In unserer neuen Blogreihe „Der Traum vom eigenen Textil“ möchten wir beide Möglichkeiten einmal separat aufgreifen und deren Bedeutung herausstellen sowie die jeweiligen Prozessabläufe aufzeigen.

Schnell und unkompliziert: Das Private Labeling in der Theorie

Ein seit Jahren stetig anwachsendes Geschäftsmodell ist das Private Labeling. Unter einem Private Label versteht man den deutschen Begriff „Handelsmarken“. Hierbei handelt es sich um outgesourcte Produkte, die von Fabrikanten und Großherstellern neutral, sprich ungebrandet hergestellt werden. Diese Produkte werden den unterschiedlichsten Handelsunternehmen zum Kauf angeboten. Fällt die Entscheidung für den Kauf einer Artikelgruppe, werden die Artikel mit dem Logo des Handelsunternehmens versehen. Die fertigen Endprodukte können nun als eigenes Produkt in den Handel gehen und dort entsprechend vertrieben werden.

Große Supermarktketten greifen schon lange darauf zurück

Vor allem in der Lebensmittelbranche ist das Private Labeling bereits seit Jahren sehr beliebt. So kennt doch jeder die Eigenmarken der großen Supermarktketten wie zum Beispiel „ja!“ von Rewe, „gut & günstig“ von Edeka oder „tegut…“ von Tegut. Vom Packaging her ähneln sich diese Marken oftmals sehr, jedoch sind sie alle mit dem eigenen Logo gebrandet – das Paradebeispiel von Private Labeling. Dieses Geschäftsmodell ist mittlerweile auf alle erdenklichen Produkte anwendbar, egal ob auf Lebensmittel oder Gebrauchsprodukte jeglicher Art.

Auch im Rahmen der Textilbranche gewinnt das Private Labeling vermehrt an Bedeutung. Immer mehr junge, dynamische Labels erscheinen auf dem Markt und möchten ihre eigenen Kollektionen an den Mann bringen. Dabei stehen vor allem Start-Up’s und Jungunternehmer mit geringem Startkapital oftmals vor der Herausforderung, einen erfolgreichen Markteintritt hinzulegen, der zunächst einmal in jeder Hinsicht ressourcenschonend ist, vor allem aber so kostensparend wie möglich. Hier bietet sich das Private Labeling wunderbar als Einstieg an, vor allem da anfangs die Abnahmemengen in der Regel recht gering sind und sich eine Auftragsproduktion entlang der gesamten textilen Lieferkette nicht lohnt.

Mit vorgefertigten Textilien zum eigenen Label

Produkte von unseren Textillieferanten wie beispielsweise STANLEY/STELLA oder Continental eignen sich hervorragend für Jungunternehmen dazu, eine eigene Bekleidungskollektion auf den Markt zu bringen. Versehen mit den eigenen Details, Labels und Markennamen, entstehen ganz individuelle Pieces. Neben der enormen Zeitersparnis, von welcher man im Rahmen des Private Labelings im Vergleich zu einer Auftragsproduktion profitiert, lassen sich auch Kosten für Samples und niedrige Stückzahlen einsparen. Innerhalb kürzester Zeit ist es Ihnen so möglich, auch geringe Mengen anfertigen und final launchen zu lassen. Durch die Abnahme fertiger Produkte eines Großherstellers, entgehen Sie außerdem dem Risiko von Schwierigkeiten in der Produktionsperiode, wie beispielsweise einem Produktionsausfall.

GOOD TO KNOW: Erst wenn das gebrandete Endprodukt in den Besitz des Handelsunternehmens übergegangen ist, übernimmt dieser die volle Verantwortung dafür und tritt auch rechtlich als Hersteller am Markt auf.

Nun haben wir das Geschäftsmodell Private Labeling zunächst einmal in der Theorie beleuchtet. Wie genau der Prozess des Private Labelings in der Praxis, von der Anfrage bis hin zum fertigen Textil ausschaut und welche individuellen Möglichkeiten Ihnen dieses Geschäftsmodell bietet, erfahren Sie im zweiten Teil unserer Blogreihe „Der Traum vom eigenen Textil“.

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